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Mischas Australien-Blog - 22) Zur nächsten Tauchstation
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22) Zur nächsten Tauchstation
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  22) Zur nächsten Tauchstation
Transfer zur nächsten Tauchstation
Ich sprach mit verschiedenen Leuten über ihre Tauchgänge und auch so mit der Französin über dies und das. Und dann machte sich das Boot allerdings mit 9 Knoten - wie ich später las - auf, um das nächste Tauchgebiet zu erreichen.

Da wurde mir natürlich wieder etwas flau. Das Schiff bewegte sich in wirklich großen Aufs und Abs. Ich konzentrierte mich auf den Horizont und trank hin und wieder etwas.

Dann bin ich gar nicht mehr sicher. Eigentlich hatten wir drei Tauchgänge an diesem Tag. In meinem DiveLog-Buch stehen auch drei, wobei der erste unter Schnorcheln steht, obwohl wir nie geschnorchelt haben.

Und laut dem Onlinekalender gibt es eigentlich für Leute wie mich am ersten Tag auch nur zwei Tauchgänge.

Nagut, wie auch immer. Eigentlich lässt sich die nächste Erfahrung dann sowieso ganz gut in einen Tauchgang stecken, vielleicht war es auch tatsächlich nur einer.

Wir kamen beim nächsten Tauchort an. Mir war zwar nicht ganz so unwohl wie bei dem Transfer zum Kangaroo Explorer, aber in Verbindung mit der Flauheit im Magen, die ich sowieso noch hatte, war ich bedient genug. Trotzdem sollte es dann zum nächsten Tauchgang gehen, na schön.

Ich war irgendwie noch etwas entnervter als vorhin und beklagte auch wiederum meine Übelkeit bei Dan. Da ich wusste, dass es ihn nicht interessiert, wurde ich etwas nörgelig und legte mein Zeug an.

Dan erklärte uns, was nun anstand. Bei diesem 16 Uhr-Tauchgang ging es darum das Atemgerät unter Wasser abzunehmen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, sich das wiederzuholen, beide sollten wir trainieren. Dann kann man das Wasser aus dem Atemgerät auch auf zwei verschiedene Arten und Weisen loswerden, auch das sollten wir trainieren.

Weiteres stand an wie z.B. ein Notfallauftauchen. Dieses umfasst das Einatmen von viel Luft und das sehr langsame Ausatmen, da man beim Tauchen immer atmen muss und nie die Luft anhalten darf. Es gab noch andere Übungen, aber wie so oft verstand ich Dan erstmal nicht. Vielleicht hatte ich es auch gehört und nachher wieder vergessen, ich war noch etwas weniger auf der Höhe als beim letzten Tauchgang, auch wenn mir diesmal weniger übel war.

Dann ging ich auf dem Tauchdeck die kleine Treppe runter und rutschte selbstverständlich mit Sauerstoffzylinder und allem aus und knallte mit der Flasche auf dem Tauchplateu erstmal auf. Weh getan hatte ich mir nicht. Ich dachte mir dabei, dass ich das ja irgendwie gewohnt sei. Die Leute um mich herum fragten mich, ob es mir gut ging. Genervt meinte ich "As good as before"... Ich war echt nicht gut drauf.

Der zweite Tauchgang
Dann gingen wir wieder ins Wasser. Ich machte in etwa die gleichen Dinge falsch wie beim ersten Mal. Wirklich verbessert hatte ich mich nicht, was aber vermutlich an den Umständen lag. Trotzdem fühlte sich das Wasser wieder Mal gut an.

Nachdem ich dann irgendwann untergetaucht war, folgten wir Dan. Es ging außerdem noch darum bis zu 18m tief zu tauchen. Und hier sieht man, dass ich jetzt tatsächlich zwei Tauchgänge verschmelze, weil das für einen Tauchgang etwas viel wäre. Das ändert aber an den Situationen nicht viel, das meiste ist trotzdem im letzten Tauchgang des Tages um 16 Uhr geschehen, was ich hier ja jetzt beschreibe.

Zunächst gingen wir also etwas tiefer runter. Ich tauchte nur bis 14.8 Meter. Wir sollten definitiv nicht tiefer als 18 Meter tauchen, weil das in einem Zertifizierungstauchgang nicht erlaubt sei oder so ähnlich.

Danach tauchten wir zu seichterem Gewässer (9 Meter oder so) und setzten uns dort in den Sand. Jetzt kam die Atemübung, die Dan vormachte.

Er holte tief Luft und warf sein Atemgerät hinter sich. Während der permanent ausatmete, neigte er seinen Körper nach rechts. Dadurch rutschte der Regulator an eine Stelle, wo er ihn erreichen konnte, indem er über sein Bein und seinen Hintern nach hinten greifen und es holen konnte. Dann nahm er es wieder in den Mund, stieß Luft aus, um das restliche Wasser herauszubekommen und atmete normal weiter.

Dann war Warren dran. Er schaffte es ohne weitere Probleme, auch wenn er sich etwas zu wenig nach rechts neigte.

Ich machte mehrere Versuche. Da meine Maske häufiger voll mit Wasser gelaufen war, was ich auch nicht verstehen konnte, da sie ja eine gute neue Maske war, war meine Maske häufiger mit Wasser voll gelaufen, sodass ich etwas mehr Salz in Nase und Augen hatte als ich wollte.

Ich warf mein Atemgerät auch weg und konnte es beim ersten Mal irgendwie nicht wiederfinden. Das war unpraktisch, da man ohne Atemgerät nicht atmen kann. Ich musste daher mein zweites Atemgerät, welches stets an der Brust hängt, nutzen. Dann wechselte ich es mit dem normalen Atemgerät aus und versuchte es nochmal. Diesmal klappte es, aber Dan hatte eine 1 gezeigt, d.h. wir sollten das Wasser aus dem Regulator herauspusten. Ich hatte aber den Knopf dafür genutzt.

Und so machte ich es nochmal mit und einmal ohne Knopf. Dann war alles in Ordnung und wir schwammen weiter.

Dabei konnten wir dann wirklich Mal ein paar Korallen und Fische beobachten. Wir sahen wirklich viel. Das Great Barrier Reef ist schon toll. Es gab Korallen mit verschiedenen Farben. Harte und weiche Korallen, rote, orange und gelbe, soweit man diese Farben erkennen konnte. Wir schwammen ein wenig umher und mein Kick wurde zusehends besser.

Dann erreichten wir irgendeine Stelle im Sand. Wir ließen uns dort nieder und dann sollten wir dieses Notauftauchen mit langem Ausatmen üben. Natürlich sollten wir nicht wirklich auftauchen, da dies gewisse Risiken birgt. Der Stickstoff im Körper muss nämlich langsam entweichen, es werden 9 Meter pro Minute empfohlen mit Sicherheitsstop von 4-5 Minuten bei 3 - 5 Meter tiefe o.ä.

Daher schwammen wir parallel zum Grund. Warren machte es zuerst, das war in Ordnung. Ich atmete dann ein und schwamm, wurde von Dan aber kurzerhand gestoppt. Er schwamm ein wenig vor mir her und strampelte irgendwie mit seinen Flossen. Ich konnte das nicht ganz richtig deuten, aber ich vermutete, er meinte, ich sei zu schnell und zu hektisch. Ich sollte es nochmals versuchen.

Dieses Mal schwamm ich also langsamer. Aber bereits nach wenigen Sekunden hatte ich keine Luft mehr und musste einatmen. Das war Dan natürlich nicht lang genug. Er machte irgendwelche Geräusche, doch ich wusste nicht, was er damit meinte, da man Stimmen unter Wasser natürlich überhaupt nicht versteht. Dann schrieb er etwas auf seine kleine Unterwassertafel. Ich ging wirklich nah dran, aber meine Maske war so beschlagen, dass ich nach mehrmaligem Hinschauen nichts erkennen konnte. Und so versuchte ich es nochmal, aber es klappte nicht.

Dann brach er das alles ab und wir schwammen weiter. Ich war natürlich enttäuscht und jetzt auch schlecht gelaunt. Das führte nicht gerade dazu, dass ich den restlichen Tauchgang sehr genoss.

Dann machten wir eine kleine Übung, in welcher wir einfach mit verschränkten Beinen im Wasser schweben sollten. D.h. aufrechter Oberkörper aber leicht verschränkte Beine und dann einfach ohne auf- oder abzutauchen schweben. Dafür musste man natürlich sein BC je nach Höhe genau so mit Luft gefüllt haben, dass man weder auf- noch abschwimmt. Und eine gewisse Form der Balance war ebenfalls nötig.

Ich versuchte das, doch kippte mit dem Kopf stets nach vorne. Es war recht schwierig und Dan versuchte mir ein paar Tipps zu geben, die ich aber nicht verstand. Gut, eigentlich zeigte er mir nur, dass ich meine Arme zur Balance nicht einsetzen sollte. Das verstand ich. Aber ohne Arme konnte ich überhaupt nicht balancieren. Auch diese Übung brachen wir schließlich ab und gingen weiter.

Nun erkannte ich, dass meine Luft knapp war. Nur noch 70 Bar (natürlich ist das nicht knapp; aber nach dem Gesetz von Queensland und nach dem Buch muss man ja an der Oberfläche sein, bevor man 50 Bar erreicht bzw. 50 Bar ist die unterste Grenze). Ich signalisierte das Dan und er meinte "alles klar" und wir schwammen weiter.

Dann kamen wir an irgendeiner Stelle im Sand an und ich wollte endlich auftauchen, weil ich bereits nur noch 50 Bar oder sogar knapp darunter hatte. Dan zeigte mir dann aber an, ich hätte keine Luft mehr. Ich wusste, dass er meinte, wir sollten jetzt üben, dass der Buddy einen mit Luft versorgt, wollte ihm aber signalisieren, dass ich ja tatsächlich nur noch 50 Bar hatte und es daher nicht einsah, jetzt noch eine Übung zu machen.

Er signalisierte mir mehrfach, sichtlich erregt, dass ich keine Luft mehr haben sollte... Aber ich sah es einfach nicht ein, unter 50 Bar noch so etwas zu machen. Dan signalisierte schließlich resignierend, dass wir auftauchen sollten.

Die Standpauke
Dann legte Dan natürlich los und meinte, was das denn soll, wieso ich nicht auf ihn hören würde etc. pp. Ich meinte, ich hätte halt zu wenig Luft für eine weitere Übung gehabt, er schlug das Argument aber einfach damit nieder, dass ich im Ernstfall auch nicht einfach sagen könnte "Ne, ist mir jetzt nicht Recht, ich tauche lieber auf". Darauf fiel mir nichts mehr ein, erst Recht nicht so frustriert und auf Englisch. Außerdem hätte er mir kurz vor dem Tauchen, bei irgendeiner Lektion ein paar Stunden vorher und im Theorietraining gesagt, dass man für dieses Notfallschwimmen, wo man solange ohne erneutes Einatmen auskommen soll, einfach nur summen solle und nicht tatsächlich ausatmen. Das hatte ich halt ich nicht mit bekommen, aber wenn er es wirklich drei Mal gesagt hatte, konnte ich da natürlich nichts mehr machen. Er ermahnte mich auch, wieso ich denn sagen würde, es sei alles ok, nachdem er etwas erklärt hatte. Auch da konnte ich schlecht argumentieren, dass ich eben immer nur 30% von dem verstehen würde, was er sagte, und diese 30% eben klar waren.

Ich hätte ihn auch fragen könnte, meinte Warren später, langsamer zu reden. Allerdings hatte ihn die Französin, die bei unserem zweiten Tauchgang im Pool ebenfalls mit ihm kurz trainiert hatte, nach ihrer Aussage wohl gebeten, langsamer zu sprechen, was er mit "no no, it's ok" abgetan hatte.

Außerdem ist es sehr nervig danach zu fragen, dass jemand langsamer spricht, zumal wenn es ein Dan ist, wo man halt nur eine seltsame Reaktion auf die Frage erwarten darf. Und auf dem Boot, wo ich in den Theorielektionen schon nicht alles verstanden hatte, - aber glücklicherweise im Buch nachlesen konnte - wäre es natürlich auch etwas spät gewesen, jetzt um eine langsamere Sprache zu beten.

Als wir aus dem Wasser kamen und das Bord-Mädel meinen verbliebenen Sauerstoffgehalt wissen wollte, sagte ich wahrheitsgemäß "40 Bar"... Sie zögerte und notierte, wohl wissend, dass man in Queensland so etwas nicht aufschreiben darf, 50 Bar.

Kurze Zeit später stellte sich, als ich meine Maske herausnahm und Dan danach fragte, was damit los sei, fest, dass sie kaputt war. Das Gummiband hatte sich von der Maske gelöst; besser gesagt, das Verbindungsteil war abgebrochen. Da hatte ich natürlich Spaß, dass auch noch meine teure Maske kaputt gegangen sei. Dan war natürlich auch etwas entnervt und gab mir die Maske zurück und meinte irgendwas und verschwand.

Ein Bordmädel beobachtete das und blieb cooler. Sie meinte, ich hätte Garantie darauf und dass das daher wohl kein Problem sein sollte. Das erleichterte mich etwas.

Dennoch erzählte ich jedem, der mich fragte, wie der Tauchgang gewesen war, dass meine tolle Maske schrott sei. Im Nachhinein erklärt die kaputte Maske auch, wieso ich unter Wasser immer voll mit Wasser war.

Die Zusammenfassung also:
Da ich weder das Schweben im Wasser, noch den Notfalltauchgang, noch das Buddy mit Luft versorgen heute gemeistert hatte, sagte Dan, dass ich das alles am nächsten Tag nachholen müsse. Ich fühlte mich natürlich unsicher und wusste nicht, ob ich das am nächsten Tag schaffen würde. Zudem war meine Maske kaputt, sodass ich mir also weit weniger gut passende Masken für die nächsten zwei Tage leihen müsste.

Und so fiel mir nicht mehr besonders viel ein und ich war halt sichtlich frustriert, was auch den Abend über so blieb. Ich versuchte zwar positiv zu denken, aber so leicht fiel mir das nicht mehr...

Der restliche Abend
Es gab abends noch einen Night Dive. Diesen konnte man bei Bedarf auch als nicht-zertifizierter Taucher machen, musste sich dafür aber einen Tauchleiter organisieren, der 11 $ kostete. Das war aber kein Problem, da immer einer mitschwamm. Ich hatte allerdings die Nase gestrichen voll und fühlte mich für einen Night Dive natürlich alles andere als sicher. Und so ließ ich diesen aus.

Das Abendessen war nicht sonderlich lecker, da es irgendwelche vegetarischen Dinge zu essen gab, die ich nicht sonderlich mochte. Ich aß also nicht besonders viel. Ich hatte sowieso keinen sonderlichen Appetit.

Später hieß es, Video-Dan wolle uns auf dem Sonnendeck sehen. Wir stiegen hinauf und sprachen mit ihm. Wir klärten ab, wann wir den Videotauchgang machen wollten. Mir war es egal, Warren eigentlich auch. Wir vereinbarten dann irgend etwas, was ich aber nicht verstand. Aber gut, wir würden schon merken, wenn wir mit Video-Dan schwimmen würden und so war das wohl in Ordnung.

Außerdem gab er uns je ein Bier aus, was natürlich sehr nett war! Allerdings wollte ich nur noch möglichst schnell ins Bett, weil ich auch extrem müde war. Da uns Dan aber gesagt hatte, dass wir unseren DiveLog erst nach dem Night Dive machen würden, musste ich mich so lange gedulden. Ich legte mich also in meine Kabine und las mein Buch, was ich allerdings auch sehr gut fand. Ich war wirklich froh, es dabei zu haben.

Im DiveLog schreibt man übrigens alle seine Tauchgänge nieder und lässt sie von einem Buddy oder einem Tauchleiter unterschreiben. Man schreibt, wie viel Luft man verbraucht hat und viele andere technische Daten, um den eigenen Werdegang zu verfolgen. Außerdem kann man im SSI-"Club" verschiedene Level erreichen, wenn man eine gewisse Anzahl an Tauchgängen vorweisen kann.

Lennart hatte den Tauchgang ebenfalls gemacht und kam später zurück. Er erzählte davon, dass er und sein Buddy versucht hätten irgendwem zu folgen, den aber dann verloren hätten und dann irgendwie anders weitergetaucht seien. Trotzdem war er recht zufrieden und genoss seine Dusche, die ich schon nach dem Tauchgang um 16 Uhr genommen hatte.

Dann ging ich auf Durchsage zu Dan und Warren in der Kantine und wir machten dort unseren Log. Dan wiederholte nochmal für mich, was am nächsten Tag alles anstand. Ich war immer noch nicht wirklich beruhigt, aber blieb kleinlaut und stellte nur ein paar Fragen.

Eigentlich hatte ich darauf keine Lust mehr noch ein Bier zu trinken. Aber als Warren und ich die Kantine verlassen wollte, bestellte Warren zwei Biere auf die Rechnung von Dan. Ich meinte, ich sei nicht sicher, ob ich jetzt ein Bier wolle. Warren meinte, das wäre kein Problem, er würde es dann halt trinken. Daraufhin nahm ich das Bier.

Warren und ich gingen dann auf die erste Etage und dann wollte ich weiter hoch. Warren fragte irgendwas, ich antwortete, ich wolle hoch. Er meinte irgendwas von wegen, das wäre super und er käme nach, aber ich war nicht sicher. Oben angekommen setzte ich mich erstmal hin.

Dann kam Videodan aus der Bibliothek und ich prostete ihm zu und bedankte mich, da er uns ja das Bier ausgegeben hatte. Er lächelte und ging dann aber runter... um wenig später wieder da zu sein und ebenfalls ein Bier zu haben, mit dem wir dann anstoßen konnten. Daraufhin ging er aber auch wieder in die Bibliothek.

Dann kam Warren. Ich berichtete ihm ein wenig von meiner Unsicherheit und wir gingen die Dinge nochmal nach. Er wies mich nochmal auf das Summen beim Notfallschwimmen hin und meinte, ich solle einfach Mal ruhiger werden und mich nicht so stressen. Leicht gesagt! Aber mir war bewusst, dass er natürlich Recht hatte. Zum Schweben gab er mir noch ein paar Tipps. Es war ganz gut, mit jemandem darüber zu sprechen, gerade wenn es der Buddy ist, der das alles ja auch mitbekommen hatte.

Ich überlegte laut weiter, dass es wohl kein Problem sei, diese Übungen nachzuholen, falls es auch morgen nicht klappen sollte mit einer gewissen Angst, mein Tauchzertifikat nicht zu erhalten. Warren meinte dazu, dass man entweder durchs Leben gehen kann und fürchten, dass etwas nicht klappt, oder dass man es einfach tun kann. Ich war etwas erstaunt von dieser Weisheit von Warren. Vermutlich hatte er aber Recht. Und er traf damit irgendwie auch ins Schwarze.

Ich mache mir immer sehr viele Gedanken über alles mögliche, plane gerne im Voraus, so weit wie möglich, überdenke sehr viel... Aber das kostet Energie und hilft nicht immer dabei Dinge umzusetzen.

Warren kam mit Dan recht gut klar. Aber Warren ist auch einfach die Ruhe in Person. Er ist etwas beleibter und kommt aus Südafrika. Wie gesagt lächelt er nicht viel, geht aber auf alle Mädels zu und versucht auch immer auf irgendeine Weise Körperkontakt herzustellen, falls möglich. Also ein echter Draufgänger in der Hinsicht.

Es war nicht der beste Mensch zum Reden, fand ich, auch da er mir wie Dan zu schnell sprach. Aber an diesem Abend beruhigte mich das Gespräch zumindest ein bisschen.

Dann legte ich mich ins Bett und versuchte zu schlafen. Ich machte mir noch etwas Gedanken darüber, dass ich vielleicht Mal mit weniger Gedanken durchs Leben rennen sollte. Außerdem erinnerte mich an meine Taekwondo-Trainer in Olpe und Mannheim, die auch beide meinten, ich sollte nicht so viel nachdenken, sondern einfach machen... Ich versuchte mich daraufhin etwas zu beruhigen und eine optimistische Einstellung für den nächsten Tag zu haben. Trotzdem verließen mich die Gedanken an die drei Übungen am nächsten Tag nicht... Irgendwann schlief ich wohl ein.

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20.10.2010, 08:41:29
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  Re: 22) Tauchen im Great Barrier Reef - Teil 3
Hey Kurzer,

mach Dir nicht so viee Sorgen - ich denke, dass Dan auch einfach um eure Sicherheit besorgt ist und da muss man streng sein

Auf jeden Fall finde ich, dass Dir dieses Ereignis richtig viel an Erfahrung bringt - nicht dass Du schon genug Erfahrung im fernen Australien gemacht hättest

So, jetzt lese ich weiter...

... bis gleich
Natascha
21.10.2010, 10:09:06
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