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21) Der erste Tauchgang im Great Barrier Reef
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Crocodile Dundee
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Michael A. Völkel

Stufe: 25

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Avatare
  21) Der erste Tauchgang im Great Barrier Reef
So, weiter geht's! Ich versuche meine Gefühle und Gedanken so gut wie möglich zu reproduzieren. Im Nachhinein erstaunt es mich, wie Beschreibungen davon so viel Textvolumen in Anspruch nehmen... Wie auch immer...

Auf dem Weg zum ersten Tauchgang

Ich weiß nicht mehr, wo ich genau saß. Wahrscheinlich auf dem Sonnendeck, denn in meinem Zimmer stank es gewaltig. Allgemein stinken die Zimmer ein wenig nach Motorgeruch oder so ähnlich. Im Bad ist es noch etwas schlimmer und daher habe ich mich bei Seekrankheit auch lieber in der Bibliothek oder auf dem Sonnendeck aufgehalten, wo es aber so oder so schöner weil platz-reicher als in den kleinen Zimmern ist.

Von irgendwo her kam dann eine Stimme, dass Dan seine zwei beiden Tauchschüler Michael und Warren unten haben möchte. Wir gingen dann also runter, obwohl ich eigentlich nicht das Gefühl hatte, wirklich fit zu sein, weil mir immer noch recht flau im Magen war. Auf Ebene 1 erklärte uns Dan, dass hier Tauchanzüge und Flossen zu finden seien. Und er hatte wohl kurz und schnell auch erklärt, dass ich nach Größe 5 suchen müsste und wo genau die Flossen seien bzw. dass wir uns irgendwelche aussuchen durften.

Da ich aber noch recht benommen war und Dan natürlich nicht nachfragte, ob es mir auch gut ginge, tapste ich etwas umher und erkundigte mich nochmal nach der Größe des Tauchanzugs und danach, ob ich einfach irgendwelche Flossen nehmen könne, wenn sie mir passen würden.

Wenn man Dan etwas fragt, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
Er geht davon aus, dass die Frage gar nicht so dumm ist und beantwortet sie in völlig normalem Ton. Natürlich spricht er dabei recht schnell, umgangssprachlich und nutzt gerne die Wörter "shit" u.ä., das ist aber nicht so negativ, wie es klingt, ich wollte es dennoch erwähnen.

Die andere Möglichkeit ist, dass er es schon einmal erklärt hat. Erklärt heißt natürlich, dass es in irgendeinem Nebensatz Mal erwähnt hat. Evtl. heißt es auch, dass er es relativ deutlich gesagt hat, während der arme deutsche Tauchschüler in seiner Benommenheit leider nicht dazu fähig gewesen ist das aufzunehmen.
In jedem Fall würde er es sich nehmen lassen, eine Ergänzung zu seinem Satz wie "I've just told that" oder "I have told you that" aufzunehmen, was einem natürlich nicht unbedingt Mut machen würde.
Achso und eine Möglichkeit ist auch, dass er die Frage aus irgendwelchen Gründen als lächerlich ansieht. Dann würde er sehr kurz, knapp und schnell antworten und evtl. noch eine Grimasse ziehen und mit "tch" ein Lachen andeuten, dass er aber nicht weiter ausführen würde. Eine bombensichere Möglichkeit, die Wahrscheinlichkeit weiterer Nachfragen um ein Vielfaches zu senken, auch wenn ich das hin und wieder gerne ignorieren würde.

Auf die meine zwei Nachfragen reagierte er noch halbwegs normal. Ich wusste aber, dass ich das schon gefragt hatte, und zusammen mit den Reaktionen, die Dan sonst gezeigt hatte, war mir klar, dass seine Ansicht von mir darunter garantiert leiden würde. Es ist jetzt nicht so, dass mich das sonderlich interessiert hätte, weil ich sowieso schon eine "egal"-Haltung ggü. Dan eingenommen hatte. Diese war auch noch dadurch verstärkt worden, dass Lennart mir ggü. geäußert hatte, dass er Dan als arrogant und ziemlich selbstgefällig eingeschätzt hatte - und dass er viel zu viel unnötiges Zeug erzählen würde. Ich konnte Lennart bzgl. der ersten beiden Punkte nicht widersprechen, auch wenn ich sehr vorsichtig bin, Menschen schnell einzuschätzen, weil man doch sehr schnell ein falsches Bild gewinnt und sich darauf zu sehr einschießt. Dass Dan zu viel erzählen würde, fand ich interessant, konnte das aber wiederum nicht einschätzen, da ich ja oft nur 30% von dem verstand, was Dan sagte.

Nein, es interessierte mich nicht mehr besonders, wenn Dan ein etwas skurriles Bild von mir im Kopf hatte. Aber es machte nun Mal eben auch keinen Mut, der nicht schlecht wäre, wenn man sich das erste Mal ins wilde Meer stößt.

Die Situation gepaart mit meiner Benommenheit nahm mir also etwas die Lust mich jetzt ins Wasser zu stürzen. Dan ging herunter zum Dive Deck (unterste Etage). Ich schnappte mir Tauchanzug und zwei Flossen, die gut zu passen schienen, und begab mich ebenfalls nach unten.

Auch wenn ich vorher schon irgendwem auf dem Boot, auf die Frage, ob ich mich auf den Tauchgang freuen würde, gesagt hatte, dass ich etwas seekrank sei, und die Antwort erhalten hatte, dass unter Wasser alles besser sei, erzählte ich das Dan ebenfalls nochmal, der das aber mit einem kurzen Kommentar abtat. Jetzt wusste ich nicht, ob das Buch übertrieben hatte, als es sagte, man sollte nicht mit Seekrankheit ins Wasser, oder ob es Dan besonders wenig interessierte, wie es seinen Schülern ging. Da mir aber ein anderer Taucher bereits gesagt hatte, unter Wasser würde alles besser, und da ich diesen Tauchgang natürlich nicht nachholen könnte, schleppte ich mich mit gemischten Gefühlen und einem flauen Magen zu Dan und dem Equipment.

Dan sagte, wir sollen unsere Tauchanzüge und Gewichtsgürtel anlegen, die Sauerstoffflaschen an das Buoyancy Control System ("Tarier"(?)weste mit allen Schläuchen und Geräten) anschließen, Drucktest machen, Buddycheck machen (prüfen, ob je beide Atemgeräte bei Warren und mir funktionieren), Tauchmaske und Flossen schnappen und uns auf die unterste Ebene machen.

Das klingt schnell, ist aber in Ordnung. Das hatten wir komplett trainiert. Ich war nur etwas langsam und brauchte etwas Zeit, aber hier machte Dan keinen Stress, denn Zeit hatten wir.

Tauchen ist nämlich eine ruhige Angelegenheit. Dan hat das mit seiner ganzen Person nie vermittelt und so ist zu bezweifeln, ob er tatsächlich die Ruhe in Person ist. Ich kann mir im Nachhinein eigentlich nicht vorstellen, dass er so gut wie der Video-Dan sein kann, aber manche Leute haben auch gespaltene Persönlichkeiten und unter Wasser ist Dan schon anders gewesen, wenn er auch gerne das Zeichen für "Was? Wie? Warum? Wo? Wer?" in einer Form gebraucht hat, die ich als "What the Fuck" interpretiert habe.

Irgendwann zwischendurch erklärte Dan uns, was wir unter Wasser vorhatten. Da Warren und ich noch keine verifizierten Taucher waren, galt es vier Tauchgänge im offenen Meer auszuführen, bis wir diesen Status unser Eigen nennen durften. Daher sollten wir die Poolübungen unter Wasser noch einmal durchexerzieren. Zu diesem Zeitpunkt verstand ich Dan zu schlecht, weil ich auch parallel mit anderen Dingen beschäftigt war, und was wir genau tun sollten, würde ich dann wohl unter Wasser erfahren. Aber die Poolübungen waren alle nicht sonderlich schwer...

Außerdem sollten wir Dan bei 100 bar und 70 bar jeweils Bescheid geben. Dazu eine kurze Erklärung: Die 8 oder auch 12 Liter Sauerstoffzylinder haben am Anfang normalerweise 200 - 220 bar. Umso mehr Luft man nutzt, umso weniger bar ist im Zylinder. Einige werden das wissen, ich habe es vor der Tauchschule nicht mehr gewusst: Bar ist eine Maßeinheit für Druck. An der Oberfläche wirken 1 bar auf alles. Das ist nämlich die Luft von der Erdatmosphäre bis auf den Boden, die wirkt, da Luft auch Gewicht hat. Alle 10 Meter unter der Wasseroberfläche nimmt der Druck um 1 bar zu. Ist man also 30 Meter unter der Erdoberfläche wirken 4 bar auf den Körper. Anders gesagt: 10 Meter Wasser wiegen etwa so viel wie die Luft vom Erdboden bis zur Erdatmosphäre. Entsprechend kann man sich übrigens auch ausrechnen, wie viel Luftdruck man im Flugzeug weniger hat, auch wenn ich nicht weiß, ob und wie viel Druck das Flugzeug ausgleicht.

Schließlich hatte ich mein Zeug angelegt. An der Sitzbank war außerdem eine Art Buchhalter, worauf sich eine Tabelle befand. Davor stand eine Person mit Sicherheitsmaske und fragte, wie viel Luft ich zur Zeit noch hätte. Ich antwortete und wir gingen die drei wenigen Stufen herunter, die zu einer 4-5 Meter langen und etwa 1 Meter breiten eisernen Plattform führten, die auf gleicher Höhe mit dem Wasser war und daher zum Springen ins Wasser geeignet war.

Der erste Tauchgang

Rechte Hand an Tauchmaske, linke an Gewichtsgürtel. Dan sprang zuerst. Dann überließ ich Warren den Vortritt und schließlich machte ich mich auf. Ich ließ etwas verzögert Luft in meinen BC (Buoyancy Compensator - man kann in ihn Luft lassen oder ihn entleeren, sodass man an der Oberfläche wie mit Schwimmflügeln schwimmt oder eben auf den Meeresboden absinken kann), Dan forderte mich dazu mehrfach auf. Dann hieß es Regulator (Mundteil zum Atmen) in den Mund, BC entleeren und abtauchen.

Da ich am Anfang immer etwas zu wenig Luft aus meinen BC ließ, da ich nicht verstand, dass dieser am Meeresboden eigentlich leer sein sollte, brauchte ich etwas länger um abzutauchen bzw. Dan zog mich an den Füßen runter. Da musste ich dann natürlich schnell Druckausgleich machen. Da ich oben schon so viel zum Druck beschrieben habe, bringe ich die Erklärung zum Druckausgleich entweder später noch oder auf Nachfrage.

Dann sollten wir Dan folgen. Das Wasser war angenehm warm. Ich fand es unter Wasser auch angenehmer als an der Oberfläche. Wir hatten um die 27°C und dadurch, dass unter Wasser kein Wind ist, fand ich es sehr wärmer als auf dem Boot. Ich genoss es, komplett von Wasser umgeben zu sein. Die Luft war allerdings etwas trocken und schmeckte leicht salzig. Das fand ich etwas unangenehm. Obwohl die Übelkeit nachließ, da es unter Wasser nicht schaukelte, wurde mein Mund etwas trockener. Ich realisierte, dass ich vermutlich auch zu wenig getrunken hatte und das später nachholen sollte. Mir ging es trotzdem ganz gut.

Den Kick hatte ich noch nicht so richtig drauf und so machte Dan recht häufig Zeichen, dass ich richtig kicken sollte. Dazu muss man eben die Beine komplett strecken und dann halt abwechselnd links und rechts nach oben und unten kicken, auch wenn die Kraft eigentlich im Kick nach unten liegen sollte und der Kick nach oben zum entspannen war. Wenn ich das so versuchte, tat mir aber jeweils die Sehen zwischen Fuß und Schienbein etwas weh, weswegen ich darauf zunächst verzichtete.

Irgendwie trieb es mich immer leicht etwas nach oben und so benutzte ich sehr viel meine Arme um mich nach unten zu bringen. Ich benutzte auch meine Arme zum Schwimmen, was aber eigentlich komplett falsch ist, sodass ich von Dan auch häufiger darauf hingewiesen wurde. Der Auftrieb war auch der Grund, weswegen ich nicht kicken wollte. Denn der Kick brachte mich stets nach oben. Wobei man in 45°-Lage nach unten bei einem Kick eigentlich nach unten kommen sollte. Das funktionierte sogar, aber wegen meinen Füßen wollte ich das nicht allzu oft machen und es war auch irgendwie anstrengend.

Irgendwie schaffte ich es dann nicht so ruhig wie ich sollte den beiden zu folgen. Dann landeten wir schließlich auf dem Meeresgrund. Es fiel mir schwer da zu landen, da ich wie gesagt noch etwas Luft im BC hatte. Dan machte ein Zeichen, dass ich noch etwas Luft herauslassen sollte, was ich auch tat. Schließlich saßen wir da in der üblichen Stellung, wie man am Meeresgrund (oder Poolboden) sitzt. Dabei hockt man mit aufrechtem Oberkörper und aufrechten Oberschenkeln, aber angewinkelten Knien und Unterschenkeln und Füßen nach hinten gelegt auf dem Sand (man setzt sich nicht auf Korallen oder so, aber ich sah hier bisher eh keine).

Dan machte uns vor, etwas Wasser in die Maske zu lassen, indem er sie am oberen Rand etwas öffnete. Dann setzte er sie wieder auf, fixierte sie am oberen Teil, lehnte seinen Kopf zurück, blies durch die Nase aus und erreichte somit, dass das Wasser unten heraus floss. Das ist deswegen möglich, weil Luft nach oben treibt. Wenn man die Maske also unten öffnet, bleibt die Luft drin. Diesen Effekt kann man ja in der Badewanne, auf die ich mich in Deutschland echt freue, oder so ausprobieren oder es gibt diesen Trick mit dem Fass oder umgedrehten Boot im Wasser und viele ähnliche Vergleiche.

Dann wies Dan auf Warren. Dieser versuchte es ebenfalls. Bei ihm blieb aber etwas Wasser in der Maske. Dan deutete auf seine eigene Maske und markierte mit zwei Fingern etwa auf halber Höhe seiner Sichtscheibe eine Linie, um anzudeuten, dass in Warrens Maske noch Wasser war. Warren pustete erneut und ließ so das restliche Wasser raus.

Dann war ich an der Reihe. Die Maske mit Wasser zu füllen war kein Problem. Da ich den Kopf aber nicht richtig zurücklehnte, entwich das Wasser nicht so richtig. Nach zwei weiteren Versuchen hatte ich es aber dann auch geschafft.

Dann machte Dan das Zeichen, dass wir auf ihn achten sollten. Er zog den Spanngurt an seinem Hinterkopf ab, brachte ihn vor seine Maske und zog dann die Maske ab. Dann hielt er sie kurz in seiner rechten Hand, zählte mit den Fingern bis drei oder fünf, setzte sie wieder auf, zog den Spanngurt auf seinen Hinterkopf und ließ die Luft aus der Maske.

Mir graute es ein wenig, ich mochte ungern meine Maske abnehmen. Zwar hatte ich dieses Mal nicht wie beim letzten Mal im Pool meine Kontaktlinsen an, aber ohne konnte ich noch schlechter sehen. Ich fand es erstaunlich, dass meine Kontaktlinsen im Pool gehalten hatten.

Jedenfalls machte es Warren dann vor und schaffte es halbwegs anständig.

Dann war ich dran. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie gut es lief, aber ich glaube, ich schaffte es auch halbwegs. Da ich wieder mehrere Versuche brauchte, das Wasser aus meiner Maske zu lassen, hatte ich allerdings etwas Salz in der Nase, was etwas unangenehm war; und ich hatte auch Salz in den Augen, sodass diese etwas brannten. Sonst war aber alles in Ordnung. Dan fragte in Zeichensprache "ok?" und ich antwortete "ok". Man nutzt Zeichensprache unter Wasser. Daher haben wir ein paar Grundzeichen gelernt.

Wir tauchten noch etwas weiter. Dan fragte uns hin und wieder nach unserer Luft. Irgendwann zeigte ich ihm 70, er meinte "alles klar" und dann machten wir uns so langsam auf den Rückweg und tauchten auf.

Zurück an der Oberfläche

Dan sagte mir mehrfach in einem ermahnenden Ton, dass ich mein BC endlich mit Luft voll machen sollte. Ich verstand ihn aber wegen dem Wellengeräusch nicht richtig. Schließlich ließ ich Luft herein. Das machte Vieles einfacher, denn die Sauerstoffflasche ist, wenn auch aus Aluminium, nicht gerade so leicht, dass man nicht mit den Beinen ständig strampeln müsste, um ohne luftvollen BC an der Oberfläche zu bleiben. Dan meinte noch, ich müsse endlich lernen, mit den Flossen richtig zu kicken und wies mich auf ein paar andere Dinge hin und dann machten wir uns zurück zum Dive Deck (Tauchdeck kann man wohl sagen) und kletterten nach Ablegen der Flossen die Leiter hoch. Ich hatte natürlich nur noch 50 bar (Minimum nach Gesetz von Queensland), was aber in Ordnung war. Dann sollten wir unser Zeug ablegen. Bis auf den Tauchanzug blieb alles bei unserem fest vergebenen Platz auf der Sitzbank. Jetzt nur noch den First Stage Regulator (also das, was direkt auf der Flasche aufsetzt) abnehmen und die Sauerstoffflasche mit Gummiband befestigen und dann würde das Boardpersonal die Flasche wieder auffüllen.

Daran, dass Dan mich sehr viel ermahnt hat und Warren viel weniger, machte ich fest, dass Warren etwas talentierter war. Nun bin ich leider noch viel zu sehr ein Mensch, der sich gerne vergleicht, und daher fand ich das tendenziell entmutigend. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich auf Deutsch oder mit einem aufmerksameren Tauchlehrer wohl weniger Probleme gehabt hätte. Würde ich Englisch perfekt sprechen, hätte ich mit Dan wohl auch keine größeren Probleme gehabt. Die Kombination, in kurzer Zeit sehr viel Neues zu lernen, das bei einem sehr schnell sprechenden Tauchlehrer, er der einem tendenziell eher vergegenwärtigt, dass man Scheiße baut, als dass man was gut gemacht hat, spielte wohl die tragende Rolle für die relative Langsamkeit meines Lernfortschritts.

Oben zog ich meinen Tauchanzug aus. Man trägt unter dem Tauchanzug übrigens eine Badehose, d.h. man entblößt sich nicht allen Passagieren. Dann trocknete ich mich mit meinem Handtuch ab, was ich vorher an die Wäscheleine gehängt hatte, und zog mir trockene Klamotten in meinem stinkenden Zimmer an. Der erste Tauchgang war geschafft. Zwar hatte ich viel falsch gemacht, war aber trotzdem recht optimistisch und ganz guter Laune. Unter Wasser hatten wir übrigens so gut wie nichts außer Sand und ein paar Muschelresten gesehen, da es zunächst darum gegangen war, mit dem Meer vertraut zu werden.

Jedenfalls war ich etwas erschöpft aber recht zufrieden. Dass das Boot etwas schaukelte, störte mich jetzt nicht allzu sehr. Hätte es still gestanden, hätte ich das trotzdem mehr gemocht.

Okay, so viel zum ersten Tauchgang. In Teil 3 hoffe ich den Rest des ersten Tages abhandeln zu können. Ich denke, die Detailbeschreibungen werden etwas abnehmen und ich schaue, dass ich dann nur noch neue Dinge beschreiben werde. Jetzt muss ich jedenfalls zu Mittag essen. Übrigens fällt mir auf, dass ich heute gar nicht viel machen kann, wenn ich diesen Blog schreiben möchte. Aber das ist in Ordnung, die Umgebung hier bietet hier genug Anschauungsmaterial, um mich nicht zu langweilen. Ich denke, Teil 3 schreibe ich noch, bevor ihr aufwacht.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert. Zuletzt am 15.11.2011 um 15:20:53 Uhr von Crocodile Dundee.
20.10.2010, 05:05:00
BarchettitaBenutzer
Natascha Lehnert

Stufe: 4

12,50 von 13 EP
  Re: 21) Tauchen im Great Barrier Reef - Teil 2
Guten Morgen Kurzer,

heute ist wohl Dein letzter Tag, gell Dann fliegst Du schon bald.

Ich werde jetzt mal Deine weiteren Einträge lesen - das mit dem Tauchen tut mir leid - scheint ja ein richtig nettes Kerlchen zu sein dieser Dan Na ja, wahrscheinlich hat er aber auch oft richtige Flitzpiepen und da ist man sicherlich vorbelastet - da sollte er wohl öfters mal ein heben, das macht gute Laune

Bis bald & ganz liebe Grüße
Natascha


Täschchen
21.10.2010, 09:39:22
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